2è PRIX du concours organisé par les CFL et la Ville de Luxembourg
STEINMETZDEMEYER (LU)/ Pohl Archiekten und Stadtplänner (DE)
Entwurfsbestimmende Komponenten für den Bahnhof Cessange ist die Vereinbarung der Ideen der gebauten grünräume, der maximalen Flexibilität in der Umsetzung und damit seiner Wirtschaftlichkeit und der Integration des immateriellen Elements >Licht< in Zusammenhang mit dem Anspruch nachhaltige, energieeffiziente Architektur zu realisieren, unter einem Dach.
Die Leitlinien >Licht<, >Grün< und >Flexibilität< wurden während des gesamten Entwurfsprozesses konsequent erfolgt und bis ins Detail entwickelt
Die gesamte Bahnhofskonzeption ist auf die Verbindung, die Parallelen zur Landschaft und Umgebung ausgelegt. das architektonische Ensemble wird als Bestandteil, als Fortsetzung der landschaftlichen und urbanen Umgebung gestaltet. Dabei sind die hügelige Landschaft Luxemburgs und die raumprägenden Grünzonen der Umgebung entwurfsbestimmend. Alle in Nord–Süd-Richtung verlaufenden Grünachsen des Masterplanes werden aufgenommen und erfahren im Bahnhof eine Konzentration und funktionale Verknüpfung in der neuen in Ost-West-Richtung verlaufenden Grünachse: der „allée des jardins“.
Die neu geschaffenen Grünräume im Bahnhof und in den ergänzenden Funktionen werden dabei unterschiedlich interpretiert und ausformuliert.
Die „allée des jardins“ bildet die Basis für die konsequente ebenfalls linear der Ost-West-Achse folgende Anordnung aller Funktionen und Nutzungen, und ihren modularen Aufbau.
In drei Ebenen ist der Bahnhof aufgebaut, die großzügig ineinander erschlossen sind.
Filigrane Tragelemente, großzügige, lichtdurchflutete Raumfolgen und die Gegenwärtigkeit von Tageslicht und Grünzonen an allen Stellen erzeugen einen identitätsstiftenden Ort.
Die 9 Bahngleise und 4 Bahnsteige werden mit einem feingliedrigen weißen Tragwerk überdacht und in Glaselementen unterschiedlicher Transparenz und Multifunktionalität eingedeckt. Die alles verbindenden Elemente sind die baulichen Umsetzungen von Tageslicht und Grünräumen.
Das Motiv des >grünen< Bahnhofs stellt eine seiner konzeptionellen Besonderheiten dar.
Die bereits im masterplan angelegte Hauptpassage wird in der gesamten Breite aufgenommen und als >Grünachse< in den Bahnhof geführt. Die „allée des jardins“ kreuzt die fortgeführte parkwelle in der Mitte der Hauptpassage und ermöglicht die funktionale Verknüpfung aller Bereiche. Die als offene Baustruktur angelegte Hauptpassage ist kein abgeschlossener Raum, aber überdacht. Notwendige klimatisch abgeschlossene Funktionsbereiche im nördlichen Teil der Hauptpassage sind als >Zellen< integriert. Transparent und prägnant beinhalten diese Strukturen die notwendigen Servicefunktionen, Informationsbereiche, Wartebereiche, eine Markthalle, Servicebereiche und technische Einrichtungen des Bahnhofs. Die einzelnen >Zellen< sind separat abschließbar, alle Aufgänge zu den Bahnsteigen ebenfalls, sodass die erforderliche Sicherheit gewährleistet ist.
Die funktionale Verknüpfung der Hauptpassage als offene Eingangshalle des Bahnhofes und >zentrale< für den ÖPNV mit der Möglichkeit der uneingeschränkten Passage zwischen den nördliche und südlich angrenzenden Stadtteilen ist damit optimal gelöst.
stade: concours janv-mars 2009
maître de l'ouvrage: CFL
architectes / collaborateurs: STEINMETZDEMEYER (LU)/ Pohl Archiekten und Stadtplänner (DE)
stabilité: Knippers Helbig KHING (DE)
techniques: Transolar (DE)
images: rendertaxi
budget: 150 Mio €
surface: 75'000 m2
Cessange - Luxembourg (LU)
Entwurfsbestimmende Komponenten für den Bahnhof Cessange ist die Vereinbarung der Ideen der gebauten grünräume, der maximalen Flexibilität in der Umsetzung und damit seiner Wirtschaftlichkeit und der Integration des immateriellen Elements >Licht< in Zusammenhang mit dem Anspruch nachhaltige, energieeffiziente Architektur zu realisieren, unter einem Dach.
Die Leitlinien >Licht<, >Grün< und >Flexibilität< wurden während des gesamten Entwurfsprozesses konsequent erfolgt und bis ins Detail entwickelt
Die gesamte Bahnhofskonzeption ist auf die Verbindung, die Parallelen zur Landschaft und Umgebung ausgelegt. das architektonische Ensemble wird als Bestandteil, als Fortsetzung der landschaftlichen und urbanen Umgebung gestaltet. Dabei sind die hügelige Landschaft Luxemburgs und die raumprägenden Grünzonen der Umgebung entwurfsbestimmend. Alle in Nord–Süd-Richtung verlaufenden Grünachsen des Masterplanes werden aufgenommen und erfahren im Bahnhof eine Konzentration und funktionale Verknüpfung in der neuen in Ost-West-Richtung verlaufenden Grünachse: der „allée des jardins“.
Die neu geschaffenen Grünräume im Bahnhof und in den ergänzenden Funktionen werden dabei unterschiedlich interpretiert und ausformuliert.
Die „allée des jardins“ bildet die Basis für die konsequente ebenfalls linear der Ost-West-Achse folgende Anordnung aller Funktionen und Nutzungen, und ihren modularen Aufbau.
In drei Ebenen ist der Bahnhof aufgebaut, die großzügig ineinander erschlossen sind.
Filigrane Tragelemente, großzügige, lichtdurchflutete Raumfolgen und die Gegenwärtigkeit von Tageslicht und Grünzonen an allen Stellen erzeugen einen identitätsstiftenden Ort.
Die 9 Bahngleise und 4 Bahnsteige werden mit einem feingliedrigen weißen Tragwerk überdacht und in Glaselementen unterschiedlicher Transparenz und Multifunktionalität eingedeckt. Die alles verbindenden Elemente sind die baulichen Umsetzungen von Tageslicht und Grünräumen.
Das Motiv des >grünen< Bahnhofs stellt eine seiner konzeptionellen Besonderheiten dar.
Die bereits im masterplan angelegte Hauptpassage wird in der gesamten Breite aufgenommen und als >Grünachse< in den Bahnhof geführt. Die „allée des jardins“ kreuzt die fortgeführte parkwelle in der Mitte der Hauptpassage und ermöglicht die funktionale Verknüpfung aller Bereiche. Die als offene Baustruktur angelegte Hauptpassage ist kein abgeschlossener Raum, aber überdacht. Notwendige klimatisch abgeschlossene Funktionsbereiche im nördlichen Teil der Hauptpassage sind als >Zellen< integriert. Transparent und prägnant beinhalten diese Strukturen die notwendigen Servicefunktionen, Informationsbereiche, Wartebereiche, eine Markthalle, Servicebereiche und technische Einrichtungen des Bahnhofs. Die einzelnen >Zellen< sind separat abschließbar, alle Aufgänge zu den Bahnsteigen ebenfalls, sodass die erforderliche Sicherheit gewährleistet ist.
Die funktionale Verknüpfung der Hauptpassage als offene Eingangshalle des Bahnhofes und >zentrale< für den ÖPNV mit der Möglichkeit der uneingeschränkten Passage zwischen den nördliche und südlich angrenzenden Stadtteilen ist damit optimal gelöst.
stade: concours janv-mars 2009
maître de l'ouvrage: CFL
architectes et collaborateurs: STEINMETZDEMEYER (LU)/ Pohl Archiekten und Stadtplänner (DE)
stabilité: Knippers Helbig KHING (DE)
budget: 150 Mio €
surface: 75'000 m2
images: rendertaxi














